ANALYSE DER RETTUNGSSYSTEME IN TSCHECHIEN (BEZIRK ÚSTÍ) UND IN DEUTSCHLAND (SACHSEN)

Als einer der Ergebnise des grenzüberschreitenden, mit EU-Mitteln geförderten Projektes „Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und Ausbildung im Rettungsdienst“ / „Podpora přeshraniční spolupráce a vzdělávání v oblasti zdravotnických záchranných služeb“ wurde die Analyse des Rettungssystems in der Tschechischen Republik (Bezirk Ústí) und in Deutschland (Sachsen) ausgearbeitet. Die Publikation richtet sich sowohl an Fachleute aus dem Bereich Rettungsdienst als auch an die Öffentlichkeit, um sie mit den Rettungssystemen im Bezirk Ústí und in Sachsen vertraut zu machen.

Diese Publikation setzt sich zum Ziel, für die praktische Anwendung im Alltag einen Überblick über die Bedingungen, die Absicherung des Betriebs und den Umfang des Rettungsdienstes zu geben.

Sie liefert eine Zusammenfassung der rechtlichen Bedingungen für die Absicherung und den Betrieb des Rettungsdienstes in der Tschechischen Republik und in Deutschland/Sachsen, einschließlich der Hinweise auf die wichtigsten rechtlichen Besonderheiten.

Des Weiteren wird in der Publikation anhand drei ausgewählter Diagnosen beschrieben, wie die präklinische Notfallversorgung auf beiden Seiten der Grenze geleistet wird, um etwaige Unterschiede in der Versorgung von Patienten vergleichen zu können.

Auch werden die einzelnen Projektmitglieder vorgestellt, welche im grenznahen Bereich den Rettungsdienst sicherstellen. Diese sind der Rettungsdienst des Bezirks Ústí sowie die DRK Kreisverbände aus Dippoldiswalde, Pirna, Sebnitz und Annaberg-Buchholz.

Es wird erläutert, wie die präklinische Notfallhilfe im Katastrophenfall abgesichert und geleistet wird. Dazu werden Einheiten und Mittel vorgestellt, welche für die Bewältigung von Massenanfällen von Verletzten benötigt werden.   

 

Ein Vergleich beider Rettungssysteme entlang der Grenze wird diese Analyse abrunden und Unterschiede zwischen beiden Systemen aufzeigen. Folgend werden Handlungsempfehlungen entwickelt, um die Zusammenarbeit im Rettungsdienst zwischen allen beteiligten Akteuren zu verbessern.

Das wichtigste Ziel ist es, Barrieren zu beseitigen, die aufgrund der fehlenden Kenntnisse der Struktur und des Betriebs des Rettungsdienstes auf der jeweils anderen Seite der Grenze entstehen. Die Publikation wird auf Möglichkeiten für eine weitere Vertiefung und eventuelle Erweiterung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hinweisen, die sich nicht nur auf die Kooperation der einzelnen Mitglieder der Einsatzgruppen, sondern auch auf die Möglichkeiten und eventuelle Erweiterung der Bedingungen für diese Zusammenarbeit bezieht. Dies soll zur Verbesserung der Bedingungen im Rettungsdienst für die einzelnen Bürger beider Länder und auf beiden Seiten der Grenze führen.