HOSPITATIONEN DER DEUTSCHEN PÄDAGOGEN

Einer der Unterschiede gegenüber der Ausbildung zum Notfallsanitäter in Tschechien und in Deutschland ist die physische und kooperative Vorbereitung der tschechischen Studenten auf den künftigen Beruf. In Tschechien sind im Lehrplan auch fachliche Trainingslager beinhaltet, die ein Teil der Ausbildung sind. Es sind folgende Trainingslager:

  1. Wasserrettungskurs wird in der Zusammenarbeit mit den professionellen Mitarbeitern des Wasserrettungsdienstes durchgeführt. Er beinhaltet theoretische Vorbereitung und praktische Übungen der Rettung auf den Wasserflächen. Dieser Kurs wird am Ende des ersten Jahrganges der Ausbildung zum Notfallsanitäter absolviert.
  2. Kurs der Bergrettung im Sommer wird mit den professionellen Mitgliedern des Bergrettungsdienstes der Tschechischen Republik durchgeführt. Er beinhaltet theoretische Vorbereitung und praktische Übungen der Rettung in den Felsen
  3. Kurs der Bergrettung im Winter wird auch aus fachlicher Sicht von den Mitgliedern des Bergrettungsdienstes der Tschechischen Republik durchgeführt. Zu Schwerpunkten des Kurses gehören sichere Bewegung auf dem Schnee, Suchen von Verletzten in den winterlichen Bedingungen und Manipulation mit den Rettungstransportmitteln. Beide Kurse, die von den Bergrettern geführt sind, absolvieren die Studenten im zweiten Ausbildungsjahr.

 

Weil diese Kurse in Deutschland, bzw. Sachsen zum Lehrplan nicht gehören, bekamen die deutschen Pädagogen aus dem Bildungswerk des DRK die Möglichkeit, bei diesen Kursen zu hospitieren.